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Spieleautor Andreas Mettler

Andreas Mettler

Hallo, mein Name ist Andreas Mettler und ich entwickele Spiele, seit ich weiß wie ich einen Bleistift in der Hand halte. Diese Leidenschaft hatte schon in Grundschulzeiten begonnen, als ich mir ein Schulheft als sogenanntes "Freizeitheft" reservierte, um dort meine selbsterfundenen Geschichten, Rätsel und natürlich auch Spiele zu veröffentlichen. Die Zielgruppe für meine Werke war zugegeben recht überschaubar: Vor allem mussten meine Geschwister die kreativen Ergüsse aus meiner Feder über sich ergehen lassen, manchmal wurde auch ein Mitschüler damit geplagt.

Mitte der 1980er Jahre wurden meine Ambitionen der Spieleentwicklung mit dem Kauf eines Commodore 64 Computers in eine neue Richtung gelenkt. Schnell war mir klar, dass ich nicht nur meine Zeit an den Spielen anderer Hersteller verbringen, sondern auch meine eigenen Ideen umsetzen wollte. Voller Eifer arbeitete ich das Handbuch mit Grundlagen in der Programmiersprache Basic durch und schon nach rund vierzehn Tagen war mein erstes eigenes Computerspiel "Zielscheibenschießen" fertig gestellt. Nach einem halben Jahr begann ich die Möglichkeiten der Assemblerprogrammierung kennen zu lernen und dann war es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich meine kleinen und großen Werke auch den damaligen Computerspiel-Vertrieben unter die Nase hielt, solange bis sie mal mehr, mal weniger erfolgreich verkauft worden sind. Es folgten Produktionen in Teamarbeit, denn ich war selbst nie ein übermäßig talentierter Zeichner und auch meine musikalischen Ambitionen waren stets recht umstritten. Und das sind sie auch heute noch.

Mitte der 1990er Jahre war die große Zeit des Commodore 64 vorbei und obwohl manchen meiner Spiele auch eine Amiga-Konvertierung gegönnt worden ist, war meine Leidenschaft als Spieleentwickler erst einmal verflogen. Mit wachsender Rechnenleistung wurden Computerspiele zunehmend zu Special-Effects Bomben, die unterhaltsamen und einfachen Spielkonzepte blieben dabei häufig auf der Strecke.

Außerdem wurde es Zeit, endlich erwachsen zu werden und etwas Vernünftiges zu lernen. Mit dem Erwachsenwerden habe ich bis heute meine Probleme (ich strebe dieses Ziel auch nicht mehr an), aber immerhin ist es mir mit einem abgeschlossenen Studium als Sozialpädagoge gelungen, den Anschein zu erwecken, ich hätte nun etwas Sinnvolles gelernt. Tatsächlich bedeutete die Arbeit als Dipl. Soz. Päd (FH) mit staatl. Anerk. für mich auch vor allem wieder nur mit jungen Menschen herumzutoben und gemeinsam zu spielen - und natürlich wieder selber Spiele zu erfinden.

Von 2004 bis 2008 folgte eine kleine Serie mit Browserspielen, die ich zunächst für mein Familienportal Kindex entwickelte. Dafür ging ich mit der Videokamera in den Stadtpark, in den Zoo oder auf den Bauernhof, filmte ein paar Tiere und setzte diese Animationen in Kontext mit einfachen Geschicklichkeitsübungen und fertig war ein Spiel. Als Musiker stand mir mein Bruder Markus Mettler an der Seite und bis heute habe ich manchmal das Gefühl, der Aufwand für die eine oder andere Titelmusik war größer als die Entwicklung des eigentlichen Spiels.

Auch meinem Projekt Anticool gönnte ich das eine oder andere Flashgame. Eigentlich als Satireportal geplant wurde diese Website durch eine Verlinkung mit Kindex immer mehr zu einer Spieleseite für Kinder, was zu einer zunehmenden Konzeptlosigkeit meinerseits gegenüber der gesamten Website führte. Zwei aufwändigere Flash-Browserspiele sollten in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben: "Plempersau" richtete sich vor allem an Kinder und wurde sowohl auf Kindex, wie auch auf Anticool promotet, "BizNix" kam der Satireidee wieder etwas näher, in dem es die aktuelle Wirtschafts- Banken- und Eurokrise thematisierte. Beides passte natürlich überhaupt nicht zusammen und irgendwann habe ich die Fortentwicklung von Anticool in völliger Orientierungslosigkeit verworfen. Schrittweise stelle ich die einzelnen dort vorgestellten Angebote in neuen Projekten wieder vor.

Bis ins Jahr 2006 hinein war ich auch als Leiter von Internetcafés tätig. Zunächst in Mönchengladbach, später in Arnsberg im schönen Sauerland. Während das erste Internetcafé noch den pädagogischen Schwerpunkt in den Mittelpunkt setzte, so wurde in Arnsberg das Angebot an Computerspielen eine immer wichtiger. Irgendwann war die große Zeit der Internetcafés vorbei, doch man traf sich im privaten Rahmen immer noch gerne für das eine oder andere Spiel. Doch bald schon wuchsen diese Treffen über das Spielen am Computer hinaus. Es machte einfach mehr Spaß, am Tisch beieinander zu sitzen und diese Aktivität löste den starren Blick auf den Bildschirm bald ab.

Und so dauerte es auch nicht lange, bis wieder eigene Spiele entwickelt wurden. Manches waren verrückte Spaßkonzepte, die gewiss nicht darauf ausgelegt worden sind, sie einmal verkaufen zu wollen, andere Spiele wurden recht bald als "unspielbar" wieder verworfen (so etwa eine Tischspielvariante meines Browserspiels "BizNix", aber bei der einen oder anderen Spieleidee war man sich auch einig: "Ja, da könnte man mehr draus machen." Und nicht viel mehr als dies (aber auch nicht weniger) ist das Projekt Kartenspiel-Kompakt geworden.